404 Seite

Webdesign & UX

Die Seite, die erscheint, wenn etwas schiefgelaufen ist. Meist, weil eine Unterseite gelöscht, umbenannt oder verschoben wurde. Im besten Fall bekommst du eine freundliche Erklärung und einen klaren Weg zurück zur Startseite oder zu wichtigen Inhalten. Im schlechtesten Fall nur eine kryptische Fehlermeldung. Eine gut gemachte 404-Seite fängt den Fehler ab und verhindert, dass Besucher frustriert das Fenster schließen.

Praktisch heißt das: Die 404-Seite gehört gestaltet wie jede andere Seite. Navigation, Suchfeld und zwei bis drei Links auf die wichtigsten Bereiche fangen den Besucher auf. Der Server muss dabei wirklich den Statuscode 404 senden, nicht 200, sonst hält Google die Fehlerseite für echten Inhalt und nimmt sie in den Index auf.

Ein Beispiel aus dem Alltag: Ein Onlineshop benennt 40 Produktseiten um und richtet keine Weiterleitungen ein. Über die nächsten Wochen laufen rund 900 Besuche in die 404-Seite. Mit einer nackten Fehlermeldung springen davon typischerweise über 80 Prozent sofort wieder ab. Mit Suchfeld und Kategorielinks bleiben erfahrungsgemäß 30 bis 40 Prozent auf der Seite.

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